Im dritten Testspiel in der Vorbereitung für die Rest-Saison reiste der SV Sulzbach zum TSV Mainaschaff.
Leider gelang der Mannschaft vom Spottenberg in der Anfangsphase wenig. Der TSV kam viel besser ins Spiel und konnte bereits früh Groß-Chancen verbuchen. Die erste Tor-Gefahr konnte zwar noch vom Sulzbacher Schlussmann verhindert werden, in der 7. Minute setze es aber den 1:0 Rückstand, nachdem der Ball vom Innenpfosten über die Handschuhe an den eigenen Mitspieler prallte und schließlich ins eigene Tor gelang. Mittlerweile besser im Spiel angekommen schaffte es Niclas Reis, einen Elfmeter durch frühes Stören zu erzwingen. Welcher in der Konsequenz treffsicher von Simon Amrhein zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich in der 16. Minute verwandelt werden konnte. Das Spiel wurde hitziger und schaukelte sich zu einer Ampel-Karte auf Seiten der Gastgeber nach einer guten halben Stunde hoch. Eine Situation, die sich der SV Sulzbach eigentlich zu Nutzen machen konnte, resultierte jedoch in einer schwächeren Leistung als davor. So gingen beide Teams – noch nicht an die neue Situation angepasst – mit 1:1 in die Pause.
Ein Mann Überzahl und 45 Minuten Zeit war die scheinbar bessere Ausgangslage für die Mannschaft in Blau. Leider konnte aus diesem Vorteil kein Kapital geschlagen werden. Viele ungenaue Abspiele, fest gefahrene Dribblings und oft auch einfach die fehlende Spielidee ließen den SVS ins Hintertreffen geraten. Zu allem Überfluss erspielten sich die Mainaschaffer mehr und mehr Chancen, welche vorerst durch die letzte Abwehr-Reihe und den Torwart auf Messers Schneide verhindert werden konnte. Aber es kam so, wie es kommen musste: Fünf Minuten vor Schluss ergab sich eine Situation, in der gleich 3 Mainaschaffer frei vor dem Tor standen und schließlich das 2:1 erzielten. Auch wenn diese vermutlich aus dem Abseits gestartet waren, war der Gegentreffer folgerichtig für eine blutleere und schwache zweite Hälfte.
Mitunter einer der schwächsten Leistungen dieser Saison. Nun gilt es für den SVS, Lehren aus der Niederlage zu ziehen und Reaktion zu zeigen – was in der Vergangenheit zumindest gut gelang.